Samstag, 15. August 2009

Rügen ist blöd

Die Feststellung des Tages gleich in der überschrift...
Nach Frühstück und Verabschiedung von Zimmerkamerade ging es bei ganz leichten Regen nach Rügen. Bei der Auffahrt auf die Brücke gleich zwei bekannte LKWs. Diese beiden hatte ich gestern bestimmt 20 km vor mir und jetzt schon wieder für eine weiter Strecke.
Erstes Ziel sollte der Kreidefelsen sein. Ist ja soooo toll, wird immer gesagt. Also zum Königsstuhl. Parkgebühr für ganzen Tag 1,50. Geht noch, aber ganzen Tag wollte ich ja nicht bleiben. Dann ging es los; Wanderweg zum Königsstuhl 3 km (warum die den Parkplatz nicht näher dran machen...). Also bin ich losgetigert. Durch einen schönen Laubwald, vorbei an Tümpeln. Kann angekommen am Ziel. Eintritt 6 Euro. Nein danke. Die über 400 Treppen runter zum Strand waren kostenlos... Unten angekommen Ernüchterung. schmaler Kiesstrand, von den Kreidefelsen sah man hinter den Bäumen zur einen kleinen Teil. Das einzig Interessante war der Seenotkreuzer in der Nähe, der da irgendwie ein Date mit dem NDR hatte. Also Treppen wiederhoch und mit dem Bus zurück zum Parkplatz. Dann Richtung Binz. In Prora wollte ich die alten KdF-Unterkünfte ansehen. Drei Busse waren aber wohl auch eben angekommen... Binz: Ballermann auf Rügen. Leute, Leute, Leute. Schlimmer als Kühlungsborn. Bürgersteige alle voll. Richtung Sellin bin ich aufgrund stockendem Verkehr erst gar nicht gefahren. Also Richtung Putbus. Straße gepflastert mit original DDR-Steinen. Nach 200 m habe ich gewendet, sonst wären Roller und ich auseinandergefallen. Ich hatte keine Lust mehr auf Rügen. Die Landschaft nichts besonderes (Festland sieht genauso aus; Darß zum Beispiel), nur Autos und Leute. Wenn noch mal einer sagt, auf Mallorca wären ihm zu viele Touristen... Malle ist menschenleer gegenüber Rügen.
Also Rückzug über die Hauptstraße, der aber noch über eine Stunde dauern sollte. Stau ab kurz hinter Bergen bis kurz vor die Brücke. Dieser habe ich geschworen, dass ich nicht noch mal über sie fahre.
Frustriert bin ich dann Richtung Müritzsee gefahren, wo mein letztes Quartier ist. Sehr schöne Gegend. Riesengroße Felder, leichte Hügel, Wälder und eben hier direkt hinter dem Haus der Müritzsee. Echt idyllisch hier und ruhig. Hätte ich das vorher gewusst mit Rügen, wäre ich gleich hierher gefahren. Aber so reicht die Zeit nicht mehr. Und Lust auch nicht.
Morgen geht es dann die 350 km nach Hause. Und heute früh ins Bettchen.

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Freitag, 14. August 2009

Wieder am Strand sitze

Nachdem ich gestern abend noch eine dicke behaarte Spinne aus meinem Zimmer schmeißen musste, habe ich halbwegs gut geschlafen. Matraze zu weich und Kissen zu groß.
Die erste Etappe heute morgen war nicht sonderlich weit. Bin nach Wismar und dort auf so eine Seebrücke getapert. Da war noch nichts los so früh am Vormittag. Weiter ging es dann nach Kühlungsborn dort war dann schon ein Volksauflauf. Schön is es da ja, aber für mich wäre das nichts. Viel zu viel Schickimicki-Leute. Und im Stau hiterm Müllwagen habe ich gestanden. Das geht ja mal gar nicht ;-)
Nächstes Ziel Warnemünde. Sehr positiv! Der erste Ort, der Zweiradparkplätze anbietet und zwar direkt am Strand! Aber auch hier viel Trubel. Zudem noch irgendeine Meisterschaft von Rettungsschwimmern, die im Meer gegen die recht großen Wellen kämpften. Fähren angeguckt, Leute auch, Fischbrötchen gegessen (eine normale Frittenbude sucht man hier vergeblich). Nach einer ganzen Zeit dann wieder aufbruch. Und wieder so ein Tunnel. Diesmal unter der Warne her un 2,90 Euro teuer. Das erfährt man aber erst, wenn man durch ist...
über diverse Umwege, wie zum Beispiel über den Darßt ging es dann nach Stralsund. Zimmer bezogen, kurzes Nickerchen (beendet durch Sms...), dann kam noch ein Zimmergenosse, der mit dem Rad unterwegs ist. Kleiner Plausch und dann an den Strand, der ein paar Meter hinter der Herberge beginnt. Da sitze ich nun wieder am Wasser mit Blick auf die Brücke nach Rügen. Das war es für heute...

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Donnerstag, 13. August 2009

Meck-Pomm ist erreicht

Meine Mitbewohner von letzter Nacht habe ich heute morgen erst gesichtet. Sind 2 Motorradfahrer aus Soest gewesen. Die machen jedes Jahr eine gemeinsame Tour.
Um 9 bin ich dann weitergefahren. Heute war der Wind noch stärker und schneller als 50 konnte ich auf der Brücke nicht fahren. über die Landstraße bin ich dann über Grömitz und Timmendorf nach Travemünde gefahren. Dort wäre mehr los, hatte ich gedacht. Paar Fotos und dann weiter nach @übeck. Auf dem Weg dorthin einen Tunnel passieet, den ich in solcher Form nocht nicht gesehen hatte. Erst ging es relativ steil runter und dann genauso wieder hoch. Da war wohl kein Platz für gemächliche Rampen. Und das kostete dann 1,20 Euronen.
In Lübeck habe ich einen Parkplatz direkt in der Innenstadt gefunden. Leute über Leute liefen da rum. Als ob es was umsonst gab (ich habe es nicht gefunden...). Ich habe mich einfach untergemischt. Marienkirche und Holstentor gehörten zu meinem heutigen Kulturprogramm.
Als ich dann Lübeck wieder mit Navi verlassen wollte, zickte er mal wieder rum. Blödes Ding. Aber ich habe auch so rausgefunden. Kurz nach der ehemaligen DDR-Grenze habe ich die Tankpause genutzt, um ihm wieder Leben einzuhauchen. Plötzlich ging alles wieder als wäre nichts gewesen. So bin ich gut in Beckerwitz kurz vor Wismar angekommen.
Nach einer Siesta habe ich die nächsten beiden Tage geplant. Da ich in Stralsund nur eine Nacht bleiben kann (statt 2 wie geplant), werde ich am Samstag nach der Rügenrundfahrt schon so langsam in Richtung Heimat fahren. Es geht nach Dingsbumslow (kann mir diese Namen nicht merken) am Müritzsee. Sonntag geht es dann ganz nach Hause.
So, ich sietze hier auf einem großen Stein, 2 m von der Ostsee entfernt in der Sonne. Jetzt noch Mäcces in der Nähe wäre, konnte ich hier noch länger sitzen bleiben.... ;-)

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Mittwoch, 12. August 2009

versehentlich Enter gedrückt...

Also, auf dem Weg dorthin habe ich es mir anders überlegt, weil Kiel schon so nah war. Ich bin dann also erstmal zur Schleuse am Nord-Ostsee-Kanal gefahren. Zum richtigen Zeitpunkt. 3 Containerschiffe wollten raus und 3 Große Segler, ein Raddampfer und ein Seenotkreuzer wollten rein. Gut eine Stunde hat es dort dann gedauert.
Dann weiter durch Kiel nach Schönberg. Ok, auf dem Weg wieder was entdeckt; Laboe stand da auf dem Schild und da musste ich dann hin. Dort gab es was zu essen am Uboot und Denkmal und dann wieder weiter. Aber Holm (mein eigentliches Ziel bei Schönberg, wo ich vor ca. 30 Jahren mal war) war aufgrund einer Umleitung nicht so leicht zu finden. Aber schließlich doch. Aber mehr als Fotos machen gab es da nicht.
Weiter quer durchs Land, übrigens sehr hügelig und sehr gut zu fahren, ging es nach Dahme. Dort war ich ebenfalls mal im Urlaub. Auf der dortigen Seebrücke und Promenade habe ich pausiert. Aber Fehmarn lockte schon. Bei gefühlter Windstärke 20 über die Brücke auf die Insel und erstmal bis Puttgarden durchgefahren. Aufgrund teurer Parkgebuhren bei fehlenden Zweiradplätzen bin ich da nicht geblieben. Ich wollte dann zum Leuchtturm bei -ja, wie hieß das nochmal? Muss ich nachsehen und nachtragen. Naja, das schöne an Fehmarn ist, dass jeder Feldweg eine Straße ist und Navi sie alle kennt. Macht riesen Spaß mit Zweirad dort zu fahren. Zum Leuchtturm selber hätte ich laufen müssen, dazu keine Zeit und Lust. Außerdem ist er voll eingerüstet und hinter Folie. Weiter über die tollen Straßen zur JH. Im Zimmer sind 2 Motorradfahrer, die ich aber noch nicht getroffen habe.
Da das Wetter schön ist, bin ich nochmal los und sitze nun am Strand. Direkt vor den 3 Hochhäusern, falls jemand Fehmarn kennt...
Sonst weiß ich nix mehr zu berichten. Bis heute bin ich erst 1025 km gefahren, und bis auf eine durchgebrannt Glühbirne ist bei mir und roller alles heile.

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Strand, Sonne, Meer

... was will man mehr? Ok, ab und zu 3 Regentropfen, aber viel mehr sind es wirklich nie. Zum Nasswerden reicht es nicht.
Aber von vorne. Ich kam im Regen aus der Jugendherberge und als ich am Roller war, hatte es schon wieder aufgehört. Ziel war der Schönberger Strand, aber auf dem

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Dienstag, 11. August 2009

Teil 2

Nun geht es weiter. Das erste kleinere Problem des Tages war das Parkhaus; es wollte mich nicht rauslassen. Mein bezahlter Parkschein sollte ungültig sein. Also Spiegel eingeklappt und neben der Schranke her. Lasse mich doch nicht ärgern ;.-)
Einmal quer durch das Cux-Land ging es dann Richtung Elbe. Vor der Fähre eine riesen Auto- und LKW-Schlange. Ich stelle mich natürlich brav hinten an. Muss mir ja gesagt werden, dass Zweiräder vordrängeln dürfen. Das hat ein Passant dann auch gemacht und plötzlich stand ich ganz vorne auf der Fähre. Eine schöne kleine Schifffahrt folgte. Dann ging es über Grönland und Fegefeuer (so kleine Dörfer sind das) über das . Dicke schwarze Wolken drohten, aber es kam nichts runter. Nur ein starker Wind blies. Nach einer kleinen Unstimmigkeit mit dem Navi habe ich das Ziel gut erreicht. Die Dame am Empfang sehr nett, aber das Zimmer selber... hmmm. Sehr spatanisch. Naja, egal. Mache eh die Augen zu und sehe nichts.
Die übernachtung morgen musste ich auch umdisponieren. Dahme ist voll und so schlafe ich dann auf Fehmarn. Auch sehr schön. Höxters Jugendherberge ist bei der Herbergsmutter auch bekannt von einer Radtour. Wir sind berühmt!!!
So, nun geht es bald ins Bett.
Bis morgen...

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Reise um die Welt

Tach allerseits!
Vorab eine Wetterinfo, da die meisten danach fragen: Nein, ich bin bislang noch nicht nassgeworden. Heute Nacht hat es geregnet und heute vormittag, wo ich aber eh im Klimahaus und Roller in Parkhaus weilten...
So, nun von vorne: Aufgestanden, gefrühstückt und ab ging es. Zunächst mit der Fähre über die Weser nach Bremerhaven. Dort dann direkt in die "Havenwelten" (diverse Museen, Einkaufszentren und so am Hafen). Da hat sich viel getan, seit ich letzte mal da war. Wo wir immer geparkt haben, steht nun das Klimahaus. In das bin ich dann rein; zunächst in den Bereich mit der Reise um die Welt. Sehr toll gemacht. Kann man hier gar nicht alles erklären. Einfach mal im Internet ansehen. Und am besten in Badehose da reingehen, die Wüste und vor allem der Regenwald in Samoa sind schweißtreibend. Aber in der Antarktis ist es dann unter null Grad. Alles sehr echt. Sogar die schweizer Kühe riechen nach Kuh (man kann sich im Melken versuchen). An den einzelnen Stationen erzählen Menschen von "ihrem" Klima. Bilder kommen hier rein, wenn ich wieder zu Hause bin. Dann sieht man alles besser.
Nach diesem Bereich bin ich in "Elemente". Dort gibt es vieles wissenswerte zu erfahren, erleben und erspielen. Experimente und Spiele begeistern jung und alt. Ein richtige Erlebniswelt und alles bestens erläutert.
Als drittes gibt es den Bereich "Perspektiven". Dort wird alles rund ums Klima erklärt. Von der Entstehung, der heutigen Forschung (kann man wieder auf vielen Knöppen rumdrücken), etc.
Als ich dann das Klimahaus verlassen wollte, traf mich der Schlag: Ich war ca. halb 10 dort und brauchte nicht anstehen. Nun stand eine Schlange quer durchs Gebäude. Wartezeit 2 Stunden...
Ich habe im neuen Einkaufszentrum ein Eis geschleckt und bin dann zum Roller. Ende Teil 1 für heute...

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